Manchmal steckt hinter einem verlorenen Ring eine ganz besondere Geschichte. Bei meiner neuesten Auftragssuche in Kevelaer ging es nicht nur darum, einen Ring wiederzufinden. Es ging auch um eine geplante Geburtstagsüberraschung.
Der Onkel meiner Auftraggeber hatte bei der Gartenarbeit seinen Ring verloren. Die Familie wollte ihn unbedingt wiederfinden, denn in wenigen Tagen sollte Geburtstag gefeiert werden. Was wäre da schöner, als ihm seinen verlorenen Ring zurückzugeben?
Also machte ich mich mit meinem Metalldetektor auf die Suche. Dass ich den Ring schließlich in einem großen Haufen Rindenmulch finden würde, war zu Beginn keineswegs sicher.
Ring bei Gartenarbeit in Kevelaer verloren
Die Anfrage erreichte mich einen Tag vor der Suche. Meine Auftraggeber erklärten mir, dass ihr Onkel im Garten gearbeitet hatte und dabei seinen Ring verloren haben musste.
Er hatte unter anderem Pflanzen eingesetzt und anschließend Rindenmulch rund um die frisch bepflanzten Bereiche verteilt.
Bei solchen Arbeiten kann ein Ring schnell vom Finger rutschen. Besonders dann, wenn man mit Erde, Pflanzen und losem Material beschäftigt ist. Oft bemerkt man den Verlust erst später.
Wo genau der Ring heruntergefallen war, ließ sich nicht mehr feststellen. Deshalb musste ich zunächst herausfinden, welche Bereiche des Gartens überhaupt infrage kamen.
Ein großer Garten mit mehreren möglichen Fundstellen
Als ich in Kevelaer ankam, zeigte sich, dass die Suche durchaus etwas umfangreicher werden konnte. Der Garten war ungefähr 50 Meter lang und 20 Meter breit. Das entspricht einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern.
Natürlich musste ich nicht den gesamten Garten absuchen. Schließlich gab es Hinweise darauf, wo der Onkel zuletzt gearbeitet hatte. Trotzdem war die Fläche nicht gerade klein.
Besonders auffällig war ein riesiger Haufen Rindenmulch am Ende des Gartens. Dieser sollte später noch eine entscheidende Rolle spielen. Zunächst konzentrierte ich mich jedoch auf die Bereiche, in denen der Ring vermutlich verloren gegangen war.
Zuerst suchte ich das frisch bepflanzte Beet ab
Meine erste Anlaufstelle war das Beet, in dem der Onkel gearbeitet hatte.
Dort hatte er Pflanzen eingesetzt und anschließend Rindenmulch verteilt. Für mich war das zunächst der naheliegendste Bereich. Mit meinem XP ORX Metalldetektor suchte ich die entsprechenden Stellen sorgfältig ab.
Gerade bei einer Ringsuche ist es wichtig, nicht einfach wahllos über die Fläche zu laufen. Ich versuche immer, die wahrscheinlichsten Verluststellen zuerst zu kontrollieren. Doch diesmal blieb der erhoffte Erfolg zunächst aus.
Im Beet konnte ich den vermissten Ring nicht finden. Das bedeutete allerdings noch lange nicht, dass er nicht mehr im Garten lag. Also musste ich meine Suche auf einen anderen Bereich ausweiten.
Der große Rindenmulchhaufen wurde interessant
Am Ende des Gartens lag ein wirklich großer Haufen Rindenmulch. Dort könnte der Ring möglicherweise ebenfalls gelandet sein. Beispielsweise dann, wenn er beim Umgang mit dem Material vom Finger gerutscht war.
Ob es tatsächlich so passiert war, konnte natürlich niemand sagen. Dennoch wollte ich diese Möglichkeit nicht ausschließen. Also ging ich zu dem Haufen und begann, ihn mit meinem Metalldetektor abzusuchen.
Das war allerdings nicht ganz einfach. Der Rindenmulch lag stellenweise ziemlich dick. Außerdem befand sich unter dem Haufen eine Betonplatte und genau diese Kombination machte die Suche schwieriger.
Störsignale erschwerten die Suche mit dem Metalldetektor
Während der Suche bekam ich mehrere störende Signale. Unter dem Rindenmulch lag eine Betonplatte, die den Einsatz des Metalldetektors erschwerte. Solche Situationen kenne ich von anderen Auftragssuchen, zum Beispiel von meiner schwierigen Ringsuche in Straelen. Metallische Gegenstände oder Bestandteile im Untergrund können Signale verursachen, die eine Suche deutlich komplizierter machen.
Auch die Dicke des Rindenmulchs spielte eine Rolle. Denn je weiter ein Ring von der Suchspule entfernt liegt, desto schwieriger kann es werden, ihn zuverlässig zu erfassen. Deshalb musste ich besonders aufmerksam auf die Signale achten.
Ein eindeutiger Fund war zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht sicher. Aber aufgeben wollte ich natürlich nicht.
Tatsächlich gefunden! Der verlorene Ring lag im Rindenmulch
Und dann hatte ich tatsächlich Glück! Ich konnte den verlorenen Ring am großen Rindenmulchhaufen finden. Nachdem die Suche im Beet erfolglos geblieben war, hatte sich der Wechsel zum Rindenmulchhaufen also gelohnt.
Gerade solche Momente machen meine Auftragssuchen immer wieder spannend. Man weiß vorher nie genau, ob ein Ring noch im vermuteten Bereich liegt oder ob er vielleicht an einer ganz anderen Stelle gelandet ist. Diesmal war der Ring glücklicherweise noch auf dem Grundstück.
Ähnlich überraschend war meine Ringsuche in Willich, bei der ein Platinring in einer Biotonne auftauchte. Für mich war es wieder eine erfolgreiche Ringsuche mit dem Metalldetektor. Doch das Schönste an dieser Geschichte sollte eigentlich erst noch kommen.
Eine besondere Überraschung zum Geburtstag
Hinter dieser Auftragssuche steckte nämlich noch eine schöne Idee. Meine Auftraggeber wollten ihren Onkel überraschen. Da in den nächsten Tagen Geburtstag gefeiert werden sollte, hatten sie sich vorgenommen, ihm seinen verlorenen Ring zurückzugeben. Genau deshalb hatten sie mich um Hilfe gebeten.
Und jetzt, nachdem der Ring tatsächlich wiedergefunden wurde, kann diese Überraschung gelingen. Ich finde, das macht diese Auftragssuche besonders. Denn es geht bei meiner Arbeit nicht nur darum, einen Gegenstand aus der Erde oder aus einem Haufen Rindenmulch zu holen.
Oft hängen persönliche Erinnerungen und Gefühle daran. Ein Ring kann für seinen Besitzer einen Wert haben, der weit über den eigentlichen Materialwert hinausgeht. Wie der Onkel auf die Überraschung reagieren wird, weiß ich natürlich noch nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Freude groß sein wird.
Was diese Ringsuche in Kevelaer gezeigt hat
Auch bei dieser Auftragssuche gab es wieder einige interessante Erfahrungen. Zunächst schien das frisch bepflanzte Beet die wahrscheinlichste Fundstelle zu sein. Schließlich hatte der Onkel dort gearbeitet. Doch genau dort lag der Ring nicht. Erst als ich den großen Rindenmulchhaufen am Ende des Gartens kontrollierte, konnte ich ihn finden.
Das zeigt, wie wichtig es ist, bei einer Ringsuche auch angrenzende Arbeitsbereiche und verwendete Materialien zu berücksichtigen. Gerade bei Gartenarbeiten können verlorene Ringe an Stellen landen, an denen man sie zunächst überhaupt nicht vermutet. Wer beispielsweise Rindenmulch, Kompost oder Erde verteilt, sollte deshalb auch die ursprünglichen Materialhaufen kontrollieren.
Allerdings lässt sich aus einem einzelnen erfolgreichen Fund keine allgemeine Wahrscheinlichkeit ableiten. Jeder Ringverlust ist anders. Weitere Tipps dazu findest du in meinem Ratgeber Verlorenen Ehering finden. Entscheidend sind unter anderem die Art der Gartenarbeit, die Größe der Fläche und die möglichen Fundstellen.
Mein Fazit zur erfolgreichen Ringsuche in Kevelaer
Diese Auftragssuche wird mir besonders wegen ihrer schönen Hintergrundgeschichte in Erinnerung bleiben. Ein Onkel verliert seinen Ring bei der Gartenarbeit. Seine Familie möchte ihm zum Geburtstag eine Freude machen und organisiert eine Suche. Zuerst finde ich im frisch bepflanzten Beet nichts. Anschließend kontrolliere ich einen großen Haufen Rindenmulch, obwohl die Suche durch Störsignale erschwert wird. Und schließlich ist der Ring tatsächlich wieder da! Für mich ist das ein weiterer schöner Erfolg mit meinem XP ORX. Bei meiner Ringsuche am Bootshafen in Neuss gelang mir ebenfalls ein schöner Fund. Jetzt fehlt nur noch die Geburtstagsüberraschung.
Ich wünsche der Familie eine schöne Geburtstagsfeier und hoffe, dass sich der Onkel riesig über seinen wiedergefundenen Ring freut.
Ring verloren? Ich helfe bei der Suche!
Du hast deinen Ehering oder einen anderen Ring im Garten, auf einer Wiese oder bei der Gartenarbeit verloren?
Dann kannst du dich gerne bei mir melden!
Ich unterstütze Menschen bei der Suche nach verlorenen Gegenständen mit meinem Metalldetektor. Meine Auftragssuchen führe ich freiwillig und kostenlos durch. Über einen freiwilligen Finderlohn freue ich mich natürlich. Ich komme aus Mönchengladbach und bin auch in umliegenden Städten und Regionen unterwegs. Wie diese erfolgreiche Suche zeigt, sind nach Absprache auch Einsätze in Kevelaer möglich.
Welche Suchaufträge ich übernehmen kann, erkläre ich unter Was ich mit dem Metalldetektor kann – und was nicht. Vielleicht kann ich auch deinen verlorenen Ring wiederfinden.





